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Bestatterschelte?

Im Dezemberheft 2006 des Deutschen Pfarrerblattes erschien ein Artikel, der sich kritisch mit der zunehmenden Praxis eigener Trauerkapellen bei Bestattern befasst und fordert, christliche Feiern in solchen Räumen per Kirchenordnung zu untersagen.
Etwas peinlich: Ausgerechnet Aussegnungsfeiern am Sterbebett werden mit keinem Wort erwähnt.

Vereinnahmung und Vermarktung Kirchlicher Amtshandlungen?
Ein Beitrag zu (hinter-)fragwürdigen Entwicklungen in der Bestattungspraxis
Von: Ulrich Rottschäfer

Mich hat dieser Beitrag sehr geärgert. Niemand kopiert mehr seine Predigten auf dem Spiritusumdrucker, sondern nutzt einen modernen Laser- oder Tintenstrahldrucker. Die Trauerkapellen sind aber oftmals noch auf dem Stand von Spiritusumdruckern. Statt die Initiative der Bestatter aufzugreifen hört man auf seiten der Pfarrer immer noch zu oft eine m.E. unzulässige Bestatterschelte. So erschien im Januarheft der Pfarrerblattes unter der Überschrift “Bestatterschelte oder Selbstkritik” mein wütender Einwurf zu diesem Beitrag.

(Die Links oben sind im Prinzip richtig, aber sie funktionieren nicht immer. Dann hilft nur:

www.pfarrverband.de/
dort links auf Pfarrerblatt -> Archiv
Jahr: 2006
Monat: 12
Autor: Rottschäfer

und
Jahr: 2007
Monat: Januar
Autor: Kehren)